Samstag, April 12, 2008

27.2 bis 27.3.2008 San Blas - Bocas del Toro Panama

Wir liegen noch immer hinter Banedup, am Nachmittag gehen wir vom Schiff aus schnorcheln und sehen neben vielen Fischen einen großen Stachelrochen und einen Adlerrochen. Dem Adlerrochen
schwimmen wir einige Zeit nach und es sieht aus als ob er unter Wasser fliegen könnte. Nicht nur wir genießen die Hängematten an Bord.

We are still anchored behind the island Banedup. In the afternoon we go snorkeling and aswell as lots of different fish, we see a big Sting Ray ray and an Eagle Ray. We follow the Eagle Ray for a while and it gives the impression as if he can fly under water.

28.2.2008
Marlise und Claudio haben uns für den Abend auf Ihr Boot zu einen Sing Song mit anderen italienischen Freunden eingeladen und Claudio hat uns Fische gebracht, die er gerade mit der Harpune erlegt hat. Wir backen die Fische in Salzkruste im Backrohr, das spart und das Schuppen.
Sylvia bäckt einen Kuchen, den wir zum Sing Song mitbringen. Der Abend bei den Italienern ist wie immer sehr lustig.

Claudio came and gave us some fish he had caught. He also invited us to a "sing song" evening together with more sailing friends on their boat. Marlise is a great guitar player. I baked a cake to take with us to the "sing song" and as always we had a great time.

29.2.2008
Das Wetter ist heute nicht so gut, gehen am Nachmittag schnorcheln und drucken ein Segler Kochbuch aus, dass ich fotografiert habe. Es ist gedruckt doch leichter zu lesen als im Computer.

The weather isn`t so good today. We do a bit of snorkeling and then Heinz started to print out a "sailors recipe book" of which he photographed each page.

1.3.2008
Marlise und Claudio kommen um 09:00 zum Kaffee. Sie bleiben bis 12:00 um sich zu verabschieden. Sie segeln heute nach Rio Diabolo (ca. 15 SM) um einzukaufen. Wenn sie zurück kommen sind wir schon weg. Als sie gerade auslaufen kommen Wolfgang und Ulli von der "Golden Tiller", alte Bekannte aus Österreich. Wir haben sie eigentlich für morgen erwartet aber sie sind offensichtlich etwas schneller von Curasao hierher gesegelt. Es gibt viel zu plaudern.

Marlise and Claudio came for breakfast today, and also to say Goodbye. They are leaving for Rio Diabolo (appr. 15sm) to do some shopping and we will be gone when they come back. Just as they are leaving, Wolfgang and Uli from S/Y Golden Tiller (friends from Austria) are sailing in. We didn`t expect them till tomorrow, but they have sailed faster than anticipated from Curasao. We have lots to talk about.

2.3.2008
Mittag sind wir auf der Golden Tiller für einen Drink und am Abend zu Krautfleckerl eingeladen. Wir haben eine schöne Zeit zusammen und tauschen Erfahrungen aus. Beide haben wir das gleiche Schiff gebaut, aber doch jeder etwas anders.

In the afternoon we are invited over to Golden Tiller for a drink and in the evening to eat a traditional Austrian dish "Krautfleckerl". We have a lovely time together, swapping lots of experiences, especially as we have both built the same type of boat.

3.3.2008
Die Legensteins kamen zum Frühschoppen, am Nachmittag gingen wir schnorcheln und danach sind wir mit dem Dinghy um die Insel nach BBQ Island gefahren, wo es das "Monday get together" gab. Wir haben einige Bücher getauscht und uns mit diversen anderen Seglern unterhalten. Unter anderem haben wir erfahren, dass Bahia in Ecuador sehr gut ist, interessant, da wir dort hin wollen.
Danach gehen wir zum Sundowner auf die Golden Tiller.

Uli and Wolfgang came "Frühschoppen" which means a drink before dinner. In the afternoon we enjoyed snorkeling again and in the evening we went to the "Monday get together" on BBQ island. Everyone brings "finger food" to share and their own drinks and also books to swop. A lot of "sailor" talk, where we hear that Bahia in Ecuador is very nice and interesting - that is where we also want to go.

4.3.2008
Wir segeln zurück zu den Eastern Lemmon Cays. Am Nachmittag kommt Wolfgang mit ein paar Bieren, die sind uns in der Zwischenzeit ausgegangen. Danach kam das Gemüse Kanu und wir haben neben Gemüse auch wieder Bier. Danach fahren wir mit dem Dinghy nach Banedup wo wir Brot kaufen. Sylvia kaufte eine Mola. (wunderschöne stickarbeit der Kuna Frauen). Am Abend fahren wir noch zu Uli und Wolfgang um uns von Ihnen zu verabschieden. Sie haben es etwas eiliger als wir.

Today we sail back to the Eastern Lemmon Cays. Also the long awaited Canoe with fruit and vegetables came and we bought lots of stuff. Luckily they didn`t just have vitamins but also beer. We then took the Dinghy to Banedup to buy bread. I couldn`t resist buying a beautiful Mola. (special embroidery technic of the Kuna Ladies), In the evening we visit Uli and Wolfang to say "Goodbye". They have a time limit for their travels so they have to carry on.

5.3.2008
Als wir um 8 Uhr aufstehen sind die Legensteins schon fort. Lisa eine Mola Künstlerin kommt uns besuchen und Sylvia kauft zwei weitere Molas um sich einen Top nähen zu lassen. Lazy Tag, Sylvia schwimmt zur Insel, macht einen Spaziergang und ich liege in der Hängematte und lesen.

Lisa (who is known for making beautiful Molas) came in her canoe and I bought two, to have a top sewn with them. Otherwise we enjoyed a lazy day. I swam over to the island and had a walk to get some exercise.

6.3.2008
Nach dem Frühstück habe ich das Unterwasser gereinigt und Sylvia ist erneut zur Insel geschwommen. Um 14:00 setzen wir Segel und segeln nach Chichime ca 6 SM. Am Abend gibt es Thunfisch, den wir den Kuna Indios abgekauft haben.

In the morning Heinz cleaned some of the underwater hull whilst I had another swim to the island and a walk, before setting sails for Chichime - approx. 6 sm. In the evening we cook and enjoy the Tuna we bought from the Kuna Indios.

7.3.2008
Sind um 6:45 ausgelaufen Richtung Panamarina. Anfänglich segeln wir mit ca. 5 Kn aber der Wind flaut immer mehr ab, so dass wir den Motor starten. Um 16:00 machen wir an einer Mooring in der Panamarina fest. Eine Stunde Rast und dann geht es in die Marina, Müll entsorgen, Wäsche waschen, fein essen und den Reserve Bootsschlüssel abholen, den ich dort letztes mal vergessen habe.

At 6:45 we set sail with destination "Panamarina". At first we can sail 5 knots but the wind dies and we have to use the engine. At 16:00h we tie up to a mooring at the marina. After an hours rest we take the dinghy and go across. We can get rid of our trash, do the washing and retrieve our boat key which Heinz forgot last time here. Also we enjoy a nice meal in their little French restaurant.

8.3.2008
Nach dem Lunch in der Panamarina segeln wir nach Portobelo. Schöner Segeltörn, mit Hängematteln, während Galathe mit 5-6 Knoten durch die Wellen gleitet. Am Abend gehen wir in Portobelo essen und zahlen nur 4,70 USD für beide Essen inkl. der Getränke. Danach sehen wir uns an Bord ein Video an.

After taking lunch in the restaurant we say our Goodbye`s and carry on to Portobelo. We enjoy lying in the hammock while Galathe sails 5-6 knots in calm waters. In the evening we go for dinner and only pay an unbelievable $4,70 for both meals including drinks. Afterwards we decided to watch a DVD on board.

9.3.2008
Wir laufen in Portobelo um 9:15 aus und lassen um 14:00 in Colon den Anker fallen. Danach kommen uns Jacqueline und Peter von der Segelyacht AHU und dann Frank besuchen. Am Abend gehen wir in den Panama Canal Yacht Club essen.

We leave Portobello at 9:15 and at 14:00 drop anchor at the Flats in Colon. On arrival, friends we have met before immediately come to say "Hello".

10.3.2008
Heute geht es rund. Nach dem Frühstück geht's zum Yacht Club wo ich mich mit Tito (unserem Agenten) treffe. Von dort zum Port Captain, zum Emigration und zur Canal Authorities. Nach dem lunch im Club geht es nochmals zum Emigration, es gab einige kleine Probleme, da wir das Cruising Permit um 1 Monat überzogen haben. Alles ist OK morgen soll Galathe vermessen werden.
Dann fahren Sylvia und ich zum "Quatro Altro" Einkaufszenrum um zu bunkern.

Busy day! After breakfast we go to the Yacht Club where Heinz meets our agent to do all the paper work for the passage. This means going to the port captain, to emigration and to the canal authorities.
After all has been seen to we both take the taxi to the nearby shopping centre "Quatro Altro" to stock up on food and drinks.

11.3.2008
Um 10:00 kommt der Vermesser. Er nimmt es sehr genau und es sind viele Papiere auszufüllen. Anschließend fahren wir mit dem Taxi zur Bank um die Kanalgebühr 600 USD und die Sicherstellung 850 USD einzuzahlen. Als wir um 18:00 anrufen für wann unsere Passage gebucht ist werden wir immer wieder vertröstet, da man die Papiere nicht findet.

At 10:00 the pilot comes along side to drop off the "measurer". He measures very carefully and has lots of forms to fill in. After this is done we have to go per taxi to the bank and pay the canal fee - over 600 USD plus the puffer fee which is 900 USD.
Originally they said after the payment we would get the date of passage, but unluckily in our case they couldn`t find our papers and we were told to wait a day :-(.

12.3.2008
Am Morgen kommt das Pilot Boot mit dem Vermesser nochmals, er hat ein Formular vergessen. Als wir dann Mittag anrufen, erfahren wir dass wir für den 4.4.2008 gebucht sind. 3 Wochen Wartezeit. Wir haben mit einer Woche gerechnet. Am Abend fahren wir als "Line Handler" mit Frank durch die ersten 3 Schleusen in den Gatun Stausee. Der Gatun Lake ist durch das Aufstauen des Rio Chagres entstanden. Er liegt ca. 27m über dem Meeresspiegel und wir werden in den 3 Schleusen jeweils ca. 9 Meter hoch gehoben.
Danach segeln wir zu einer Tonne wo wir über Nacht bleiben.

Early morning the pilot boat arrived, and the measurer came again apologizing that he had forgotten to fill one form out and that is the reason of the delay. When we phoned in at noon we were told that our date of passage is the 4th April. Three weeks waiting time and we had anticipated waiting one week :-(.
In the evening we pack up to leave the boat for a day to help Frank as line hands on his passage through the canal. We passed the first three locks where we were elevated 9 meters per lock making 27 meters in all till we entered the "Gatun Lake", where we stayed the night.

13.3.2008
Wir fahren quer über Panama bis wir in drei weiteren Schleusen wieder auf das Niveau des Pazifiks hinunter geschleust werde. Um 3 Uhr Nachmittag fahren wir aus der letzten Schleuse und sind im Pazifik. Leider noch nicht mit Galathe. Im Balboa Yacht Club treffen wir Coby und Arnold und die Wiedersehensfreude ist groß. Wir gehen in ein nahe gelegenes Restaurant und die beiden versichern uns zu warten bis wir durch den Kanal gehen und dann bei uns als Lines Handler mitzufahren. Unsere Freude ist
riesig. Wir fahren mit dem Bus zurück nach Colon

Early start at 6:00 a.m. to reach the last three locks at noon. Here we are lowered to the same level as the Pacific. Again approx. 9 meters per lock. At 3:p.m. we enter the Pacific! Here we met our friends Coby and Arnold who are waiting for us till we can come through. They also said they would come with the bus to Colon and help us out as line hands. We enjoy our short reunion by taking a drink at the Balboa Yacht Club. Then we have to travel with the bus back to Colon approx 3hrs journey.

14.3.2008
Nochmals zum Quatro Altro um noch einige Besorgungen zu machen. Der "Scheduler" meine es gäbe die Möglichkeit alle drei Tage anzurufen und zu fragen ob ein Termin frei geworden ist. Wir beschließen, die nur einmal zu versuchen und wenn dann kein schnellerer Termin möglich ist nach Bocas del Toro zu segeln und unsere Freunde Maria und Josef Wettstein (aus Henndorf) zu besuchen.

We do some more food shopping. The "scheduler" said to phone in every three days and see if our passage can be put forward. We decide to do that, but if after the first time phoning nothing has changed then we will tell them to keep that date and we shall sail to Bocas del Toro to visit our friends Maria and Josef Wettstein who also come from the same village where we live in Austria - Henndorf.

15.3.2008
Es gibt keinen besseren Termin. Wir gehen in den Club Wäsche waschen und fahren nochmals für den Törn die letzten Besorgungen zu machen. Um 17:30 laufen wir aus Richtung Bocas. Als unser erster Stopp ist Islas Escudo geplant ca. 105 SM. Zu Beginn haben wir guten Wind und laufen 6-7 Knoten aber in der Nacht flaut der Wind ab und gegen Morgen müssen wir den Motor starten.

The scheduler told us on the phone that we still have the same date. We go to the Yacht Club to do our washing, some last minute shopping and at 17:30 we set sail for Bocas. Our first stop is Islas Escudo, 105 sm. We have good winds and can sail at 6-7 knots. In the night it calms and towards the morning we have to use the engine.

16.3.2008
Um ca. 16:30 fällt unser Anker hinter Islas Escudos. Nach einem guten Abendessen geht es in die Koje.

We arrive at Islas Escudos at 16:30 and after a nice meal on board we look forward to a peaceful night.

17.3.2008
In der Nacht hat der Wind auf Auflandig gedreht und es ist etwas Schwell entstanden. Wir hatten geplant hier einen Tag zu bleiben aber so entschließen wir uns weiter nach Bluefield Lagoon zu segeln. Weitere 27 SM und um 17:00 sind fällt der Anker in 10m Wasser tiefe. Es gibt hier ein paar Hütten und einen kleinen Shop. Alles sehr einfach aber die Indios sind sehr nett und eine Frau spricht sogar etwas englisch. Es ist richtig idyllisch und wir liegen total ruhig und geschützt.

In the night the wind changed and blows towards the land which created a lot of swell. We had wanted to stay a day but decided to leave for Bluefield Lagoon. After sailing 27 sm we drop anchor at 17:00. Here there is a little village with a small shop for basics. The people are very friendly and luckily one lady even speaks a little English.

18.3.2008
Nach dem Frühstück machen wir noch einen Landgang und segeln dann weiter zu der Lagune Palos, wo die Wettsteins ihr Grundstück haben. Es geht zwischen Inseln und Riffen durch Lagungen und die Navigation ist spannend. Aber am frühen Nachmittag sind wir dann bei Maria und Josef. Sie haben das Grundstück 6,5 Hektar erst vor kurzem erworben und sind fest am Arbeiten um es bewohnbar zu machen. Hier ist tiefster Tropen Dschungel und entsprechend viele Tiere und Insekten gibt es. Das Grundstück liegt in
einer kleinen Bucht mit Mangroven und nach einen flachen Stück Land geht es in einen Hügel über. Am Gipfel des Hügels soll ein Haus entstehen. In der Bucht ist bereits ein Bootssteg im Bau.

After breakfast we go for a walk and enjoy talking to the friendly people. We then set sail for Palos where Maria and Josef have bought land. Navigation is quite difficult as we have to work our way through many lagoons and reefs. Early afternoon we arrive there. The "wiedersehen" with Maria and Josef is special - living so close together in Henndorf and now meeting again here in Panama. They have bought 15 acres land and are now working hard to cultivate the land and build a house up on a hill overlooking the bay.

19.3.2008
Um 8:00 fahren wir zusammen mit Josef, Maria, zwei Indio Frauen und einem Hund mit mit Josef`s Motorboot nach Bocas dem Hauptort. Maria und Josef kümmern sich rührend um die Familien ihrer Arbeiter ( ein Indio Arbeiter bekommt 8-10 USD pro Tag, der Vorarbeiter 14 USD).
Die Frauen haben tiefe Wunden und Maria (sie ist ausgebildete Krankenschwester)man vermutet Leishmanose eine Tropenkrankheit die über Sand fliegen übertragen wird und unbehandelt zu schweren Entzündungen und Schädigung der inneren Organe führt. In Bocas im Krankenhaus stellt man fest, daß alle an Leishmenose erkrankt sind. Sie werden mit einem sehr starken Mittel (ähnlich Krebs Chemo) behandelt, 10 cm² pro Tag über 30 Tage.
Bocas ist sehr schön, wir gehen Einkaufen, auf einen Drink und Mittagessen. Die Feuerwehr ist noch nicht am letzten Stand der Technik. Es ist etwas touristisch aber kein Vergleich zur Karibik. Josef kauft einen Generator, 1300W 220 und 110V da sein alter Generator den Geist aufgegeben hat.
Am Abend geht es wieder ca. 15 SM zurück, aber das Motorboot, Josef`s einziges Verkehrsmittel, da das Grundstück keinen Straßenzugang hat, ist sehr schnell.
Am Abend gehen wir schwimmen und Sylvia erwischt eine Qualle.

At 8:00 we join Maria and Josef on their trip to Bocas in their big canoe with heavy out boarder. They really look after the Indio families who work for them. That is why they are taking two Indio ladies and their children to the hospital as it seems they have "Leishmanose" which is caused by sand fly bites. This leads to open wounds and if it is ignored can cause bad damage to the inside organs. Luckily Maria used to be a nurse, so she has been dressing the wounds to avoid bad inflammations.
The hospital diagnose "Leishmanose" and they have to become daily injections 10 cm2 - heavy medication, which luckily Maria is allowed to give them.
Bocas is a nice town and we do some shopping and have lunch together.
In the evening we travel back 15 sm with Josef`s boat. It is very fast as it substitutes a car. They have no road that leads to the land they have bought.
In the evening we go swimming in the bay, but not for long as I made acquaintance with a jelly fish. :-).

20.3.2008
Es regnet was der Himmel hergibt, wir klarieren im Schiff auf. Maria kommt uns am Nachmittag besuchen und bringt uns eine ganzen Traube Bananen aus Ihrer ersten Ernte. Am Stamm gereift schmecken sie natürlich besonders gut. Die meisten sind noch grün, sie werden uns für die nächste Woche mit Bananen versorgen.

The heavens have opened and it is raining "cats and dogs"! We use the time to clean and tidy the boat etc. In the afternoon Maria pays us a visit and brings us a branch of bananas freshly cut from their "garden". Taste delicious ripened on the tree.

21.3.2008
Es regnet weiter, es heißt nicht umsonst Regenwald. Der Jungle hier ist noch sehr ursprünglich mit Faultieren, Affen, Raubkatzen, Schlangen und jeder Menge Vögel wie Papageien, Tucanen und vielen Kolibries, aber auch jeder Menge Insekten wie Chitras (die lästigsten und kleinsten), Moskitos und und und. Auch die Pflanzenwelt ist überwältigend, 40 Meter hohe Bäume mit 3-6 Meter Durchmesser unten, die Vielfalt an Pflanzen ist das für uns erstaunliche. Riesige Stacheln, giftige Blätter und überall Frösche.
Es gibt ein ständiges Konzert an Tierstimmen. Wir sind verzaubert und wenn es nicht die Insekten geben würde ich könnte mir keinen Schöneren Platz zum Leben vorstellen.

It is still raining, we are beginning to realize why it is called "rain forest"! The jungle is still inhabited with slots, monkeys, wild cats, snakes and lots of different birds such as parrots, toucans and colibries but alas also with lots of annoying insects such as chitras and mosquitos etc. etc. Also the flora is breathtaking with 40 meter high trees with a diameter of 3-6 meters. Lots of different plants with big thorns, poisonous leaves and also a big selection of frogs. A permanent concert of animal noises. We are awed. If it wasn`t for the biting and stinging insects, we couldn`t imagine a place nicer to live.

22.3.2008
Wir bekommen von Josef eine Harddisk mit über 100 deutschsprachigen Filmen. Ich kopiere alles und so haben wir Kino für die nächste Zeit. Am Nachmittag fahren wir mit dem Motorboot zu einem nahe gelegenen Indio "Restaurant". Es ist etwas einfacher als bei uns, zur Auswahl steht nur ein Menue, Hühner Keule vom Grill mit Platanos (Gemüsebanane). Aber es schmeckt sehr gut und kostet für 4 Personen nur 3 USD (Getränke extra).

Josef gave us a hard disc to copy with approx. 100 German films on it. So now we are looking forward to having our private little cinema now and then. In the afternoon Josef and Maria take us to a little Indio restaurant very near. It is not difficult to choose what you want as there is only one dish served. Chicken legs with platanos (vegetable bananas). It tastes delicious and only cost 3 USD for 3 people.

23.3.2008
Heute sind wir auf Tour zu den anderen Siedlern. Zuerst geht es zu Marilyn und Tony, Engländern zum breakfast. Das Anwesen (65 Ha) mit der Anlegestelle, einem Weg durch die Mangroven zum Hügel, auf dem das Haus steht ist atemberaubend schön. In 3 ½ Jahren haben die Beiden mit der Hilfe vone einheimischen Arbeitern hier ein kleines Paradies geschaffen. Wir sitzen auf der Terrasse und können von Oben in den Jungle sehen. Unter uns fliegen die Papageien und Kolibries und der Ausblick in die Bucht ist unglaublich schön. Mit Marilyn gehen wir dann tief in den Regenwald, auf einem Weg den sie öfter benutzen. Marilyn kennt viele der Pflanzen und weiß welche Tiere welche Früchte bevorzugen. Auch warnt sie uns vor Pflanzen, die zu berühren nicht ratsam ist. Nach 1 ½ Stunden sind wir wieder zurück auf der Terrasse (Aussichtsplattform) und genießen die Gespräche mit der kleinen versammelten Gruppe von 6 Siedlern. Wir sind sehr neugierig und alle unsere Fragen werden gerne ausführlich beantwortet.
Danach geht es zu Johanna und Wayne auch Siedlern, die aber gerade erst begonnen haben das Land zu roden. Sie wohnen noch in einer der Indio Hütten die am Grund stehen. Die ganze Gruppe ist zum BBQ eingeladen. Wayne grillt und Johanna eine Österreicherin bereitet den Salat und die Saucen. Bei den Beiden steht noch viel Arbeit an. Das Grundstück ist riesig, 130 Ha. auch sehr schön gelegen. Leider kann Josef an unserer Tour nicht teilnehmen, er liegt mit Fieber im Bett.

This morning we are all invited to breakfast at Marilyn and Tony`s. An English couple who have 150 acres of land with their own little private dock. The path up to the beautiful house they have built up on a hill, leads through the mangroves. In 3 1/2 years, with the help of Indio workers, they have built up their own little paradise. We sit out on the balcony and can look down onto the jungle where we can watch parrots and colibries and also have a beautiful view of the bay. Marilyn took us for a tour round the rain forest surrounding the house. She often takes this walk and knows the names of the plants and fruits etc. and warns us which we may touch and which not. After a 1 ½ tour we arrive back to the house and enjoy interesting conversation with all. Johanna and Wayne another couple who have bought land nearby invite us all to a BBQ. Wayne took over the grill and Johanna (an Austrian lady)made salads and sauces.

24.3.2008
Um 7:00 geht es mit dem Motorboot nach Almirante und von dort fahren wir mit dem Bus bis auf 10 km an die Grenze zu Costa Rica nach Chanquinola. Josef muß zum Emigration und auf die Bank und wir fahren gerne mit um mehr über das Leben hier zu erfahren. Gehen gut essen und besorgen auch ein Paar Kleinigkeiten für uns, wie eine Reserve Hängematte usw. In Almirante kauft Josef noch Holz für ein Haus dass er am Steg errichten will. Am Abend sind wir zurück an Bord.

At 7:00 a.m. we join Maria and Josef on their journey to Almirante in their boat, and then to Chanquinola (10km from the Costa Rican boarder) with the bus. They both have to go to emigration and to the bank. We gladly join them to experience and see what we can of the land and the people. We also buy a hammock to have in reserve for the boat. Back in Almirante Josef bought timber for his building project. Once again we have enjoyed an interesting day.

25.3.2008
Regentag, sind Mittag zu Pfeffersteak bei Maria und Josef eingeladen. Danach spazieren wir zu den Indios, wir haben alte Brillen von Fielmann bekommen und die Indios sind überglücklich, wenn wieder besser sehen können. Als wir fragen ob sie etwas zu lesen haben um die Brillen zu probieren kommen sie mit einer Bibel in ihrer Indio Sprache. Wir versuchen darin zu lesen und alle lachen.
Maria verabreicht allen die Injektionen gegen die Leishmenose.

Another rainy day. We are invited for lunch and Maria spoils us with "pepper steak". Afterwards we walk to the Indios and give them reading glasses we have brought especially to give away. They are really thrilled. We asked if they have something to read to try the glasses out, and they brought the bible written in their Indio language. We tried to read it and all had a big laugh. While we were there, Maria gave her "patients" the injections they have had subscribed against the "Leishmenose".

26.3.2008
Um 11:00 verabschieden wir uns von Maria und Josef und wünschen ihnen alles Beste mit ihrem Projekt im Jungle Panamas. Wir sind jetzt wieder am Weg zurück nach Colon. Am Abend ankern wir hinter einer kleinen Insel und verbringen dort die Nacht.

It is time to sail back to Colon. At 11:00 a.m. we say our "Goodbye`s" with all our best wishes for their building project in the jungle of Panama.

27.3.2008
Weiter geht es nach Bluefield Lagoon, wo wir am Abend ankommen. Eine amerikanische Yacht liegt schon da. Wir sagen Hallo und werden auf einen Drink eingeladen.

Again we anchor at the Bluefield Lagoon on our way back. An American Yacht is also anchored there and we go to say "Hallo" and enjoy a drink together.

Sonntag, März 16, 2008

10.2.-26.2.2008

10.2.2008
Auspacken und ausruhen, Sylvia ist vom Flug noch etwas müde. Am Abend gehen wir im Panama Canal Yachtclub essen.

Today Sylvia is tired from the flight so she just unpacks, gets organized and in the evening we go for a meal to the Panama Canal Yacht club.

11.2.2008
Um 11:00 fahren wir mit dem Taxi zum Quatro Altro Einkaufzentrum in Colon, für die nötigsten Lebensmittel und um uns zu orientieren, was es gibt und was wir morgen einkaufen. Gehen im dortigen Restaurant schön Mittag essen und besorgen ein paar Sachen fürs Schiff. "Crocs" kosten hier nur 1,99 USD und auch alles andere ist sehr günstig. Wir finden rutschfeste Matten fürs Schiff und so ist der Tag schon wieder gerettet.

At 11:00 we take a taxi to the shopping center near by - Quatro Altro. We just want to look and get an idea where and what you can get. We eat lunch at a local restaurant and buy a few things for the boat. Also a pair of "Crocs" (boat shoes) each for USD 1,99. Unbelievable. They are ideal for sailing. We also find anti slip under sets. Great!

12.2.2008
Nochmals fahren wieder zum Quatro Altro, heute um uns für die Reise zu den San Blas mit Lebensmittel zu versorgen. In den San Blas ist es nur sehr schwer bis unmöglich einzukaufen. Colon ist nicht sehr sicher, man muss fast alles mit dem Taxi erledigen. Es kostet aber innerhalb der Stadt nur 2 USD pro Fahrt. Sylvia kauft sich ein 4 Band Handy das offen ist und überall auf der Welt funktionieren soll. Für morgen haben wir Diesel Tanken gebucht. Am Abend essen wir wieder im Yacht Club.

Today we drive again to Quatro Altro. This time, to get stocked up for the San Blas trip. It is near to impossible to buy food stuffs there. Sylvia takes the plunge and buys a 4 band mobile telephone which is open and can supposedly be used throughout the world. In the office we book to tank diesel for nine in the morning. Then we enjoy a nice dinner in the Yacht Club.

13.2.2008
Nach dem Frühstück, um 08:30, fahren wir zur Tankstelle im Yacht Club. Wir sind das zweite Schiff in der Reihe, alles geht sehr langsam, Südamerika, aber wir haben uns schon daran gewöhnt und es stört uns nicht. Um 10:15 sind wir fertig und wir laufen aus nach Portobello. Portobello war einer der ersten spanischen Handelsstützpunkte in Panama und die Ruinen und Kanonen sind noch stille Zeugen der Kämpfe mit den Piraten. Der Hafen ist eine wunderschöne offene Bucht und gegen die vorherrschenden Passat Winde gut geschützt. Wir liegen sehr ruhig hier und ich mache mich an die Arbeit die Seepocken die sich in Colon am Unterwasser angesiedelt haben zu entfernen.

After breakfast we engine accross to the petrol station in the Yacht Club. We are second in the row. At 10:15 we are ready to leave for Portobello, which was one of the first spanish trading points in Panama. Ruins with canons are witnesses of the fights with the pirates. The anchorage is a beautiful open bay which is protected from the trade winds.

14.2.2008
Um 09:00 segeln wir weiter nach Linton Island. Der Passat weht heute sehr stark und es hat eine Wellenhöhe von ca. 3.5 Metern. Wir können unseren Kurs gerade anliegen und sind froh, als wir in hinter Linton Island in ruhigem Wasser den Anker fallen lassen können. Danach haben wir einen faulen Nachmittag. Der Wetterbericht für die nächsten Tage ist nicht sehr gut, viel Wind und hoher Seegang.

At 9:00 am we set sail for Linton Island. The trade winds are strong today and the waves are 3.5 meters high. We can just about manage to hold our course and are glad to be able to drop anchor in calm waters behind the island.

15.2.2008
Nach dem Frühstück beschäftige ich mich mit den restlichen Seepocken und am Nachmittag erkunden wir per Dinghy die Umgebung. Linton Island ist unbewohnt, wenn man von den Spider Monkey absieht. Diese Affen, fast so Groß wie wir, mit unglaublich langen Armen und einem langen Greifschwanz haben die Insel regelrecht in Besitz genommen. Wir nähern uns dem Anlegesteg und sofort kommen zwei heran gelaufen um uns zu begrüßen. Sie sehen freundlich aus. Wir wissen zum Glück, dass sie auch bissig sein können wenn nicht alles nach ihren Wünschen läuft. So lassen wir die nötige Vorsicht walten, aber den einen zu berühren komme ich nicht umhin. Am Rückweg zum Schiff fahren wir am Katamaran von Eva und Uwe vorbei und werden sofort auf einen Drink eingeladen. Uwe und Eva (er ist Deutscher und sie ist Österreicherin) kommen aus dem Pazifik und sind am Weg zurück nach Europa. Wir haben einen schönen Nachmittag. Am Abend spielen Sylvia und ich Karten. Wir haben beschlossen noch einen Tag zu bleiben, dann sollte Wind und Seegang etwas zurück gehen.

After breakfast I started to free the hull from the barnacles and in the afternoon we explore the vicinity with our dinghy. Other than the "Spider Monkeys" Linton is uninhabited. The monkeys are nearly as big as we are and have extremely long arms and a very long tail to grip. As we come near the pontoon, two run up to greet us. They seem to be friendly, but we have been warned that they can become nasty. So we are careful. Heinz has to touch them though :-). On our return we were invited on board
of a Catamaran belonging to Eva and Uwe. Eva is Austrian and Uwe German. They have come from the Pacific and are returning to Europe. We have enjoyed a nice afternoon and finish the day by playing cards. We have decided to wait another day till the seas calm.


16.2.2008
Am Nachmittag gehen wir an Land und kommen an einer riesigen Vogelfarm vorbei. Ein reicher Panamese hat sich in den Kopf gesetzt seltene Tropenvögel zu züchten und in die Freiheit zu entlassen. Wir haben noch nie so viele und so schöne Vögel gesehen. Hauptsächlich Papageien und Tucane, einer prächtiger als der andere. Einige der freigelassenen Vögel kommen die zurückgebliebenen besuchen. Sie hängen dann außen an den Käfigen und die anderen innen und schnäbeln. Am Rückweg stoppen wir bei einer
Amerikanerin. Sie wollte mit ihrer Tochter um die Welt segeln und bekam in den San Blas einen Schlaganfall. Jetzt haben sie sich hier in Linton ein Haus gekauft und versorgen die Segler mit Internet usw. Auch sie haben einen 1 Jahr alten Spider Monkey. Er ist sehr zutraulich, aber klaut auch alles was er erwischen kann. Ärger wie 3 kleine Kinder auf einmal.

In the afternoon we decide to go on land for a walk. We pass a huge "bird farm". We are invited to look around. A rich Panamese Guy has decided to catch and breed rare tropical birds and then set them free so they do not die out. We have never seen so many beautiful birds in one spot. Some of the freed birds come back to visit those still in cages, which is fascinating to watch. On our way back we pass a house belonging to two American ladies. Mother and daughter. They had started out on a
"circumference sail" but the mother had a stroke so they decided to stay in Linton where they have bought this house and are catering for sailors with drinks and internet etc. They also look after pets, which is why they had three dogs and a "Spider Monkey". It was really cute but stole everything it could get hold of. Very quick and worse than having to watch over three small children at once :-).


17.2.2008
Um 7:30 laufen wir aus nach Chichime in den San Blas. Das Wetter ist etwas besser und wir können unser Ziel gerade anliegen. Unterwegs fangen wir einen kleinen Kingfisch, der beißt mich dann auch gleich ordentlich in den Finger. Um 15:15 fällt der Anker in Chichime. Wir sind zurück im Paradies. Es ist wirklich eines der letzten Paradiese. Wir genießen unsere Hängematten. Zum Abendessen gibt es natürlich frische Kingfisch Filets, dazu Kartoffel. Danach lassen wir den Tag mit einem Sundowner (guter brauner Rum mit Fruchtsaft) gemütlich ausklingen.

At 7:30 we leave to sail to Chichime - San Blas. Weather is better and we can sail direct. We are lucky and catch a King fish on the way, although he bit Heinz quite badly in his finger!! 15:15 we arrived in Chichime. Back in paradise we enjoy a rest in our hammocks. For dinner we have fresh fish with potatoes and a "rum punch" as a sundowner to end the day.

18.2.2008
Sylvia bäckt Brot und macht Joghurt, Mittag gibt es Spaghetti mit Kingfisch Sugo "lecker". Dann segeln wir weiter in die Eastern Lemmon Cays, wo wir uns mit Wilma und Gerhard treffen. Er war Elektro. Ing. bei der Europäischen Raumfahrt Behörde. Gerhard hat auf meine Empfehlung in Trinidad einen "Kiss" Windgenerator gekauft. Leider hat der keine elektronische Regelung. Aber wozu hat man Freunde bei der Raumfahrt. Er hat in der Zwischenzeit eine Regelung gebaut (mit Bauteilen von Conrad-Elektronik).
Ich habe alles fotografiert und werde das gleiche nachbauen.

Sylvia made fresh yoghurt and bread. At lunch we made spaghetti with King fish sugo - delicious. In the afternoon we sail to the Eastern Lemmon Cays where we meet Wilma and Gerhard. We have met them before. They are from Germany and Gerhard used to work for ESA (space agency). He bought a "Kiss" wind generator (the same as we have). Sadly it has no automatic charging control. Luckily Gerhard built one so I took lots of photos so that I can also build one. Great!

19.2.2008
Wir fahren mit dem Dinghy an Land und auf einer der kleinen Inseln zwischen denen wir liegen bäckt ein Kuna Indio Brot und verkauft Christophinen Kraut und Plantanos. Wir kaufen 10 Kuna Breads, sieht aus wie Salzstangerl ohne Salz, alle 10 Stück kosten 1,-- USD. Ebenso erstehen wir 3 Christophinen und 6 Gemüse Bananen. Wir essen die Plantanos (Gemüsebananen) nicht wie hier üblich unreif, dann schmecken sie wie Kartoffel, sondern lassen sie ganz reif werden und dann schmecken sie besser als Bananen.
Die Christophinen sehen aus wie große grüne Birnen nur etwas unregelmäßiger und schmecken wie Kohlrabi. Beim schälen sondern sie einen Saft ab, der die Haut auf den Händen anfrisst. Aber gedünstet schmecken sie köstlich.

We go with the Dinghy to one of the small islands. There is a little store there where we can buy freshly baked bread, christophines, cabbage and plantanos. Plantanos are big unripe bananas and are cooked like potatoes and taste similar. We like to let let them get "over" ripe and then they taste like nice firm bananas, even better. Christophines look like oversize green pears and taste like turnips.

20.2.2008
Nach dem Schwimmen und Schnorcheln waren wir bei Gerhard und Wilma zum Kaffee. Wir hatten am Abend bei den Kunas für das Abendessen gebucht, aber der Koch war nicht da, er musste ins Congresso. Wilma hat uns zu sich an Bord zum Abendessen eingeladen. Danach gab es eine Geburtstags Party auf der gegenüber liegenden Insel. Marlies und Claudio (er ist Italiener, sie Schweizerin) haben uns und viele andere Segler und Kuna Indios zur Party eingeladen. Es war eine super Party und wir hatten viel Spaß.

After we had been swimming and snorkeling we were invited to Wilma and Gerhard`s for coffee.
We had arranged to go for a meal to the "Kuna`s" in the evening, but on arrival we had to find that the cook wasn`t available, as he had had to go to the "Congresso"! (meeting hall/hut). Wilma cooked Spaghetti instead and we enjoyed a lovely meal.
Afterwards we joined in on a birthday party on the opposite island. Marlies and Claudio invited us and many others to join in on Marlies` party. Lots of music, dancing and fun.


21.2.2008
Faulenzen, mails beantworten, schwimmen, schnorcheln. Am Abend sind wir auf der Insel zum Essen bei den Kunas. Es ist sehr einfach, ein schöner ganz frischer Fisch vom Grill und Reis. Dort treffen wir auch Fernando, einen Segler aus Portugal, und haben einen netten Abend.

Lazy day!! We answer our mails, go swimming & snorkeling. In the evening we go for the arranged meal to the Kunars. It is very basic - fish from the grill with rice. We also wouldn`t eat out of dishes that looked as they did in Europe :-)!!

22.2.2008
Kleine Arbeiten am Schiff. Am Nachmittag setzen wir Segel und segeln gemütlich nach Eastern Holandes Cays in den Swimming Pool. Ein Fleck ist hier schöner als der andere, wir liegen ganz ruhig hinter einem 14 Km langem Riff, über dem permanent die Karibische See bricht, hinter einer kleinen Insel (BBQ Island). Das Wasser ist hier türkis in allen Schattierungen.

We do a few small repairs to the boat. In the afternoon we set sail for the Eastern Holandes Cays called "the swimming pool". One spot is more beautiful than the other. We anchor very peacefully in front of a reef - 14km long. The water has all the different colours of turquoise.

23.2.2008
Wir fahren mit dem Dinghy hinüber auf BBQ Island und treffen dort Reggi, er ist mit seinen Boot schon über 10 Jahre in den San Blas. Reggie hält die Insel sauber, verbrennt alle Äste bzw. herunter gefallenen Palmwedel und hat auch versucht einige Bäume einzupflanzen aber im Korallensand wächst nicht alles. Die Insel ist sein Garten, den er gepflegt hält. Jeden Montag gibt es hier eine Party, alle sind willkommen, jeder bringt Finger Food und Bücher zum tauschen und man lernt sich kennen.

We go across to BBQ where we meet Reggie. He has been here with his boat since 10 yrs. Reggie has adopted the island as his garden. He comes every day, cleans the island, burns the fallen down branches etc. Every Monday the sailors meet here for a "get together". Everyone brings finger food, drinks and books to swop.

24.2.2008
Ausspannen, heute gibt es viel Wind, der Watermaker ist wieder ein mal hängen geblieben, repariert und jetzt arbeitet er wieder perfekt. Der Wind erzeugt den Strom mittels des Windgenerators, den wir zur Verwandlung von Salzwasser in Süßwasser brauchen. Wir benützen dazu das Verfahren der Umgekehr Osmose und produzieren so pro Stunde ca. 25 Liter Süßwasser, ca. unser Tagesbedarf. Am Abend schauen wir uns ein DVD an, die uns Michelle aufgenommen hat.

Today we have lots of wind. The water maker has to be maintained and oiled. The wind generator is making the electricity we need to use the water maker which produces about 25 liters of drinking water per hour. Approximately our daily use. In the evening we watched a DVD that Michelle taped for us.

25.2.2008
Auch heute ist es windig, sehe beim schnorcheln zwei 1,5-2 Meter große Ammenhaie, sie liegen ruhig neben dem Riff in 2,5 m Tiefe am Sandboden und schlafen oder dösen. Ich kann bis auf wenige Zentimeter an sie heran tauchen. Dem größeren der beiden ist das dann doch nicht recht und er schwimmt mit seinem Schiffshalter (ein Fisch der sich mit einer Saugplatte an Haie und Rochen ansaugt) am Rücken langsam und gemütlich ein Stück weiter, wo er sich unter einen Riff Überhang legt. Den anderen stört meine Anwesenheit nicht. Es ist hier sehr schön zum tauchen, jeden Menge Fische und Korallen.
Am Nachmittag kommt ein Kuna Kanu mit Lebensmittel, wir kaufen Bier, Eier, Tomaten, eine Ananas und eine wunderschöne Papaya. Am Abend sind wir auf BBQ Island zur Beach Party.

Lots of wind again today. Whilst snorkeling I saw two "Nurse sharks". 1.5 to 2 meters in size. They lie next to the reefs, sleeping in the sand. I can come as close as a few centimeters. The bigger one doesn`t like it and moves away a little. The other one doesn`t seem to mind and stays where he is. It is beautiful snorkeling, with lots of fish and reefs.

26.2.2008
Sylvia schnorchelt rund um das Boot. Sie muss erst damit vertraut werden. Heute sehe ich beim Schnorcheln einen Riesenrochen, ca. 2 Meter im Durchmesser oben schwarz und unten weiß mit einen langen Schwanz. Ein sehr schönes Tier und auch er lässt mich bis auf wenige Zentimeter an sich heran. Später schwimmt er dann langsam weiter und ich schwimme lange mit. Die wellenförmigen Bewegungen mit dem Schaum der Scheibe treiben ihn voran, es sieht sehr elegant aus. Dies Rochen können aber auch sehr schnell sein, wie wir vom Boot aus beobachten können, wenn sie 1-2 Meter aus dem Wasser springen. Am Nachmittag siedeln wir eine Insel weiter nach Banedup, dort sind wir bei Claudio und Marlise zum Abendessen eingeladen, es gibt frischen Fisch mit Arepas (kleinen Maiskuchen) Ceviche (rohen mit Essig marinierten Fisch), Salat und Kuchen und Kekse. Der Abend ist sehr interessant und wir wollen hier ein paar Tage bleiben. Wir liegen mitten zwischen den Riffs, in ganz ruhigem türkis farbenem Wasser.

I have convinced Sylvia to do more snorkeling. She starts by snorkeling around the boat as she is not to bothered about meeting the sharks :-)!! Today I see a large ray, about 2 meters in diameter, black on top and a snow white belly and a long tail. A beautiful animal. Sometimes we see the rays jump 1 to 2 meters out of the water. In the afternoon we sail to Banedup, just one island further on. We are invited to Marlise and Claudio`s boat for dinner. They make fresh fish with Arepas (small corn
cakes), ceviche, which is marinated raw fish. Afterwards we enjoy cake and biscuits. We had a lovely evening.
Sylvia also now enjoys snorkeling in the reefs. It couldn`t be nicer for snorkeling and swimming, so we decide to stay here for a few days more.

Donnerstag, Februar 21, 2008

18.11.2007
Nach dem Frühstück gehen wir schwimmen und dann fahren wir mit dem Dinghy auf die Insel-Isla di Pinos. Es leben hier ca. 250 Kuna. Wir kaufen Fisch und am Abend sind wir bei Coby und Arnold zum Fisch essen eingeladen.

After Breakfast we enjoy a swim and then we go over to see the island, Isla di Pinos. Inhabitants 250 Kuna. Friendly people welcome us. We buy fish and in the evening Coby and Arnold invite us to dinner.

19.-20.11.2007
Es geht zwischen den Riffen weiter nach Ustupu die Riffe sind so nahe, dass nur Meter neben dem Schiff die Wellen brechen. Ustupu ist eine größere Insel. Hier beginnt der Übergang von der Kuna Kultur zur westlichen Lebensart. Die Indios tragen zum Teil schon westliche Kleidung oder noch ihre Molas aber keine Nasenringe und keine Arm- und Fußreifen mehr. Hier lernen wir auch Kinya kennen, einen Kuna Indianer, der in Panama Ökonomie studiert hat. Dort hat er seine Frau eine Österreicherin, die in Panama als Meeresbiologin für das Smithsonian Institute arbeitet, kennen gelernt. Ihre Tochter haben sie “Nannerl” genannt. Kinya sprich sehr gut englisch und er gibt uns einen tiefen Einblick in die Kuna Kultur. Wir gehen zusammen am Abend Lobster essen und erfahren so sehr viel über das Leben, die Sozialstruktur, die Schrift, die Sprache und ihre Geschichte. Es ist ein sehr schöner und interessanter Abend.

We carry on to the island „Ustupu“. We have to be very careful as we have to sail in between the reefs which are very close. Ustupa is a larger island where the culture becomes mixed with the modern world. Some of the Indios wear western clothes, some of them wear traditional „Molas“ but the ladies do not have the nose ring and their arm and leg jewelry.
Kinja introduces himself to us and shows us the village. He studied economy in Panama and speaks near to perfect English. Here he met his wife, an Austrian lady who works for the Smithsonian institute in Panama. They have a cute little daughter caller „Nannerl“ (like Mozarts` sister)!
In the evening we went for a meal together – Lobster – delicious. Here he tells us a lot about the culture and history of the Kuna`s. It was a nice and interesting evening.


20.-24.11.2007
Um 09:00 segeln wir weiter nach Mono Island. Auch hier ist die Navigation sehr spannend und es geht wieder mitten durch ausgedehnte Riffgebiete. Die Karibische See hat hier eine normale Wellenhöhe von ca. 2,5 Meter und wenn diese Wellen auf die Riffe treffen ist das ein Schauspiel. Hier bleiben wir über Nacht und am Morgen geht es weiter nach Rio Diabolo. Am Anfang fährt Arnold voraus und plötzlich stoppt er. Wir stehen mitten im Riff, kaum Wasser unter dem Schiff also zurück und es anderswo wieder probieren. Die Navigation in den Riffen ist etwas erschwert, da durch die vielen Flüsse das Wasser trübe ist und man die Tiefen nicht an der Farbe des Wassers abschätzen kann, wie wir das sonst in anderen Riffgebieten machen. In Rio Diabolo liegen wir zwischen zwei Inseln die mit einer Brücke verbunden sind. Im Hintergrund mündet der Rio Diabolo in die Bucht. Die Wasserversorgung für die Inseln ist der Fluss. Jeden Tag fahren viele Kanus den Fluss hoch um Wasser zu holen und Wäsche zu waschen.
Es gibt hier ein kleines Restaurant wo wir am Abend essen gehen. Für den nächsten Tag mieten wir ein Kanu, das uns den Rio Diabolo ein Stück hinauf fährt. Wir sehen ein Krokodil, keine 3 Meter neben uns, als wir näher heranfahren taucht es allerdings ab. Jede Menge Vögel, große Reiher, Adler und Papageien. Weiter oben am Fluss machen wir eine Rast und fahren über einen anderen Seitenarm zurück zum Schiff.
Es gefällt uns hier sehr gut, wir bleiben bis 24.11.2007.

At 9a.m we carry on to Mono Island. Navigation is quite exciting as we are still sailing in between the reefs. The Caribbean Sea here has an average wave height of 2.5 meter and when the waves crashes on the reefs it is quite spectacular to watch. We stay here over night and next morning carry on to Rio Diabolo. We are anchored in between two islands which are connected by a bridge and here the river „Rio Diabolo“ enters into the bay. The river is the water supply for the villages. Every day the Kuner Indios paddle with their canoes up the river to fetch water and do their washing. In the evening we enjoy a nice meal in a small local restaurant. On the following day we rent a canoe and explore the river. We see crocodiles and lots of different birds. Also the vegetation is breathtaking. We stay here till the 24th November.


25+26.11.2007
Weiter geht’s nach Green Island. Green Island ist eine Insel- und Riffgruppe, die etwas weiter vom Festland entfernt liegt. Es ist hier so schön, dass man das Gefühl nicht los wird zu träumen, so stellen wir uns die Motus im Pazifik vor. Kleine mit Palmen bewachsene Inseln, mit weißem Sandstrand und umgeben von einem türkisfarbenem Meer. Manche Inseln haben ein, zwei Strohhütten, manche sind unbewohnt. Super zum schwimmen und tauchen. Übrigens das Wasser hat ca. 27 Grad ebenso wie die Luft. Wir genießen es in vollen Zügen.

We carry on to Green Island. Green Island is a group of islands and reefs which lie a short distance from the mainland. It is very pretty here, almost like a Motu in the Pacific. Small islands with palm trees and white beaches surrounded by turquoise water. Some islands have a few straw huts and others are not inhabited.
It is beautiful to swim and snorkel and the temperature of water and air is approx. 27°C.


27.11.2007
Heute geht es nach Lemmon Cay`s. Ebenso eine Riff- und Inselgruppe. Inmitten der Inseln und Riffe ist eine geschützte Bucht wo wir ankern und die Nacht verbringen. Wir sind schon ganz nahe von Porvenir.

Today we sail to the Lemmon Cays. Similar beautiful islands as before. We enjoy another day here. We are near to Porvenir, the main island with a small airport.

28.11.2008
Am Morgen sind wir nach Porvenir gesegelt, da wir für heute Fritz und Barbara erwartet hatten. Aber am Tower sagt man uns dass heute kein Flug mehr kommt, sondern erst morgen. Porvenir ist die Hauptinsel, mit Einklarierungsbehörde und Flughafen. Allerdings ist die Insel nur so lang wie die Rollbahn und auch nur ein bisschen breiter. Die Rollbahn ist ca. 500 m lang und nur für Jungel-Hoppers gedacht. Sonst gibt es nur ein Flughafen Restaurant und ein Hotel. Alles allerdings etwas anders und viel einfacher als bei uns.

In the morning we lift anchor for Porvenir as we are awaiting our friends, Fritz and Barbara from Austria to arrive. We find that there will be no more incoming flights for today but they should be on the first flight at 6:00 a.m in the morning. The runway is about 500 m long and only very small „jungle hoppers“ can land. Porvenir has customs and passport offices. It has a small restaurant and hotel.

29.11.2007
Fritz und Barbara landen mit einer Twin Otter um 6:30. Wir können vom Ankerplatz aus sehen wie sie aussteigen. Nachdem sie an Bord sind segeln wir los nach Chichime. D.h. wir fahren die 5 Seemeilen mit der Maschine gehen den Passat. Chichime ist ein Paradies und Fritz und Barbara sind überrascht, wie schön es hier ist. Wir freuen uns unsere Freunde hier zu haben und wir genießen es richtig. Wir schwimmen in türkis blauem Wasser, fahren mit dem Dinghi zu den Inseln und lassen es uns gut gehen.
Am Abend gibt es Gelbflossen Makrele.

Fritz and Barbara land at 6:30a.m. We can watch all the procedure from our anchorage. It is lovely to see them and as soon as they are on the boat we set off to sail to Chichime. 5SM. Fritz and Barbara are also surprised at the beauty of the San Blas. It is nice to have our friends with us and we enjoy exploring the islands together.

30.11.2007
Weiter geht es nach Janalasup in den Eastern Lemmon Cay's. Ein Platz schöner als der andere, wir liegen hinter einer kleinen Insel, rechts von uns ist eine Mini Insel, die nur ca. 1 Meter aus dem Wasser schaut und auf der nichts außer 2 Hütten stehen. Wir besuchen die Indios dieser Insel am Nachmittag und werden freundlichst empfangen.

Next island in the Eastern Lemmon Cays is Janalasup. We anchor behind a small island, on the right is a mini island which is only about 1 meter above the water with two huts on it. We visit the Indios on this island and are greeted with friendly smiles.


1.12.2007
Wir fahren ein paar Inseln weiter nach Nuinudup. Hier liegen wir zwischen drei Inseln, eine schöner als die andere, alle drei sind bewohnt, auf jeder wohnt eine Familie. Es ist so ähnlich wie man sich das Paradies vorstellt. Hätte ich jemals Zweifel gehabt ob es sich lohnt die Strapazen einer solchen Reise auf sich zu nehmen, spätestens jetzt wären sie verflogen. Wir bekommen eine Riesenkrabbe von den Fischern und das Abendessen ist gesichert. Krabbenfleisch ist für uns so ziemlich das Beste was es im Meer zu Essen gibt. Die Zubereitung ist etwas aufwendig aber das Ergebnis ist es wert. Am Abend gibt es Bordkino, „AVIATIOR“ über Howard Huges.

Next day we visit Nuinudup. We are anchored between three islands, one more beautiful than the other. One family lives on each of the islands. It is very near to how one imagines Paradise to be. Should there ever have been second thoughts of all the effort of such a journey, at least now they are gone and all is rewarded. Fishermen offer us a big crab and we all enjoy a delicious evening meal.

2.12.2007
Wir bringen Fritz und Barbara nach Porvenir, ihr Flug geht zwar erst am nächsten Tag aber wir müssen weiter nach Panamarina damit wir Galathe dort einstellen können, denn wir fliegen am 8.12.2007 nach Österreich um mit Familie und Freunden Weihnachten und Silvester zu feiern.

We have to bring Fritz and Barbara back to Porvenir. Although their flight isn`t till the next day, we have to sail on to Panamarina where we want to leave Galathe during the time we are in Austria. We have a flight from the 8.12. to spend Christmas and New Year with family and friends.
It is already arranged that we will be celebrating New Year, together with many other friends at Firtz and Barbara`s in Salzburg :-)!


3.12.2007 - 9.2.2008
Weiter geht es nach Miramar. Der Führer ist hier nicht ganz richtig, die Einfahrt zwischen den Brechern ist kriminell, innen liegt man geschützt aber alles ist verfallen und es ist nicht sehr schön. Die örtliche Polizei sieht uns als mögliche Geldquelle und erst als ich darauf bestehe, dass ich einen Beleg haben will, sehen sie von Ihrem Vorhaben ab.
Der nächste Stopp ist schon Panamarina, die Marina hat ca. 30 Liegeplätze, jede Yacht liegt vor 4 Mooring Boyen. Panamarina wird von einem französischen Ehepaar geführt und ist vorbildlich sauber und gut organisiert. Sie liegt mitten in einem Naturschutzgebiet, sehr schön, es gibt Duschen, Waschmaschinen, die Gasflaschen werden gefüllt und wir genießen das gute Restaurant der Marina. Die Liegegebühr ist mit ca. 200 USD pro Monat auch moderat. Einziger Nachteil - es gibt „no see flies“ ca. 1-2mm kleine Fliegen die aber stechen wie Moskitos. Da sie so klein sind schlüpfen sie durch die Moskito Netze in unseren Luken und wir wachen am Morgen auf mit hunderten solcher Fliegen im Schiff auf. Sylvia sieht aus, als ob sie Masern hätte.
Nachdem wir Galathe eingemottet haben fahren wir mit dem Bus nach Panama. Die Busreise ist alleine ein Abenteuer, die Straßen sind so schlecht, dass wir in den Sitzen einen halben Meter in die Höhe katapultiert werden, wenn der Fahrer ein Schlagloch übersieht. Aber die Landschaft ist dafür wunderschön. Wir übernachten in Panama City und am Morgen fliegen wir über Atlanta nach München. Zu Weihnachten sind wir bei Gogo und Michelle auf der Hütte im Lungau, dass Wetter ist super und es ist ein Traum zum Skifahren. Silvester feiern wir mit unseren Halleiner Freunden bei Fritz und Barbara.

We sail to Miramar. Our guide book is not quite correct and we find that the entrance between the breakers is near to criminal. Once inside we lie safe, but everything is very desolate. Even the police are corrupt and want money from us. We ask for a receipt and then they dissapear.
The next stop is Panamarina. The place has room for about 40 boats and each boat is tied to four moorings. The Marina is run by a nice French couple and it is very well organized and very clean! It has showers, washing machines, a good restaurant and we can even fill our gas bottles. It lies in the middle of a nature reserve. The fees are also quite moderate at USD 200.00 per month. The only disadvantage of the Marina are the presence of the „no see flies“! These tiny flies are approx. 1mm in
diameter and sting like mosquitos. As they are so tiny they can get through all the mosquito screens. Sylvia looks as if she has the measles!!
We put Galathe „to bed“, packed our cases and took the bus to Panama City for the airport. The bus ride was quite an adventure as the roads were so bad that we were shuttled through to the bone. When it was possible to focus anything we saw that the view was very pretty. We stayed overnight in Panama City and took the flight in the morning via Atlanta to Munich.
We spent Christmas with Michelle and Gogo up in the chalet in the alps amongst lots of snow. What a difference!! Heinz enjoyed the skiing.
At New Year we enjoyed a nice party at Fritz and Barbara`s with our friends.


8.Jan.2008
Am 8. Jänner fliege ich wieder nach Panama. Am Schiff ist alles in Ordnung und ich segle nach Colon, dort liegen Arnold und Coby von der SY Drifter. Unsere Katze „Helisha” war dieses eine Monat bei ihnen zu Gast. Coby hat sie so lieb gewonnen, dass sie sie nur mit schwerem Herzen wieder zurück gibt. Colon ist super zum Einkaufen, man liegt auf den „Flats“ sehr gut und der Panama Yacht Club ist auch angenehm, als Treffpunkt und Info Quelle. Sonst ist es hier nicht so aufregend, es ist etwas rollig und die Luft ist auch nicht immer die Beste. Ich bin halt etwas verwöhnt. So segle ich weiter nach Rio Chagres. Dieser Fluss hat es ermöglicht den Panama Kanal zu bauen, sein Wasser wurde aufgestaut und bildet jetzt den Gatun See durch den die Schiffe auf die andere Seite fahren können. Den Fluss kann man bis zum Staudamm hochfahren. Man ist dabei mitten im tiefsten tropischen Regenwald. Schwimmen ist mit einem etwas mulmigen Gefühl verbunden, da es Krokodile im Fluss gibt. Ich durchstreife auch den umliegenden Jungle und benütze Kompass und GPS da ich sonst nicht mehr zurück finde. Allerdings funktioniert das GPS nur wenn man an einen Bach kommt, wo das Blätterdach nicht so dicht ist.
Nach einer guten Woche sind meine Vorräte erschöpft und ich segle zurück nach Colon. Ich gehe mit Arnold und Coby als „Lineshändler“ (jede Yacht muss zusätzlich neben dem Skipper vier Mann zum hantieren der 40 m langen Leinen an Bord haben und die Segler helfen sich gegenseitig aus) durch den Kanal und fahre am nächsten Tag mit dem Bus zurück nach Colon. Nach ein paar Tagen in Colon gehe ich nochmals für eine gute Woche in den Rio Chagres zu den Krokodilen. Angeblich sind sie nicht gefährlich und ich kann das nur bestätigen, ich habe kein Einziges gesehen.
Am 9.2.2008 kommt Sylvia in Panama an und ich hole sie per Taxi vom Flughafen ab. Wir wollen nochmals zurück in die San Blas segeln, es hat uns dort so gut gefallen.

Time passes quickly and it is time for Heinz to fly back to Panama City. Galathe is fine and he sails to Colon to meet Arnold and Coby from the SY Drifter where our Siamese cat Helisha was a lodger during our absence. Coby found it difficult to part with her. Colon is a good place for shopping and the anchorage in the „Flats“ is also good. The Panama Yacht Club is a nice meeting and info place. Otherwise it is an industrial area, so not really very pretty and the air isn`t very clean at times.
Therefore Heinz sails to the Rio Chagres. This is the river that enabled the Panama Canal to be built. A damn collected the water which is now the Gatun Lake where the boats can go to the other side.
You can sail up the river to the height of the damn. It passes through a deep tropical jungle. It is a strange feeling whilst swimming as there are also crocodiles in the river. Heinz explores the jungle but always takes a compass and GPS with him to find back.
After a week Heinz has to return to Colon to get fresh food stuff in. Arnold and Coby need a lines man so he goes with them through the canal (every boat needs next to the skipper four extra men to help with the 40m long ropes).
After a few days Heinz makes another trip to the Chagres river to the crocodiles. Apparently they are not dangerous, which he can acknowledge as he never ever saw one!!!
On the 9th February I flew also flew back to Panama to join Heinz on the boat. He met me with a local Taxi and we drove to Colon.
We want to sail back, against the trade winds to the San Blas Islands. We want to enjoy this paradise for a few weeks again.

Montag, Dezember 24, 2007

Happy Christmas

Hallo Freunde,
wir wünschen Euch wunderschöne Weihnachten und ein glückliches und gesundes Neues Jahr!

Alles Liebe,
Sylvia und Heinz

Dear Friends,
we wish you a Merry Christmas and a very happy and healthy New Year!

Love and Best Wishes,
Sylvia and Heinz

Samstag, November 24, 2007

<1.-.10.11.2007
Wir feiern meinen Geburtstag und gehen dazu mit Arnold und Coby in ein gutes Restaurant in Cartagena essen. Die letzten Tage in Cartagena sind durch die Vorbereitungen für die Weiterfahrt geprägt. Wir holen die neuen Brillen ab, müssen noch ausklarieren und bekommen im letzten Moment unsere neuen Cockpit Polster. Am 10. ist eine große Parade am Wasser und wir machen einen Großeinkauf, da wir auf den San Blas nur beschränkte Einkaufsmöglichkeiten haben.

Sylvia and I celebrate my birthday, by inviting Coby and Arnold out to a nice meal in the old town of Cartagena. The last few days in Cartagena are taken up with the preparations for the continuation of our cruise. We have to collect our new glasses, check out and at the last minute our new cushions for the cockpit are ready and also have to be collected. In addition we have to do lots of food shopping to store up and manage to be back in time to watch the big "Water Parade" with lots of boats parading up and down with many people singing and dancing on their decks.

11.11.2007
Nach dem wir die letzten Pesos verbraucht haben lichten wir um 10:00 den Anker und es geht ca. 20 SM Richtung Islas Rosarios. Es ist wenig Wind und der genau von vorne. Also Motoren. Allerdings ist das auch nicht so einfach, da wir ziemlichen Bewuchs haben dürften. Das Wasser in Cartagena war nicht sehr sauber. Am Abend kommen wir in einer herrlichen Bucht in Rosario an. Die Einfahrt ist zwischen vielen Riffen und es ist schon spät, so dass sie nicht mehr gut zu sehen sind. Aber wir schaffen es, da wir in Cartagena gute Karten von den Roasarios bekommen haben. Hier liegen wir sehr geschützt und ruhig.

At 10:00a.m. we set sail for Islas Rosarios - 20 SM. We have little wind, and that on the nose so we have to use the engine. That is also not really easy as we seem to have a lot of fowling from the dirty water in Cartagena harbour. We arrive in the evening at a beautiful bay in Rosario. The entrance is surrounded by lots of riffs and due to it being late, it is very difficult to see them. We manage it, owing to the fact that we bought excellent see maps in Cartagena.

12.-13.11.2007
Unterwasser putzen ist angesagt. Die Schraube ist auf beiden Seiten je ca. 2 cm mit Seepocken bewachsen und es wundert uns nicht, dass wir keinen guten Speed hatten. Auch sonst sieht das Unterwasser katastrophal aus. Auch am nächsten Tag ist noch Putzen angesagt. Ich mache das Unterwasser und Sylvia die Wasserlinie und das Cockpit. Sonst genießen wir das saubere Wasser und die Ruhe dieser schönen Insel.

Now we have to clean the underwater. The propellor is covered with 2cm`s of barnicals on both sides. We are not surprised that we couldn`t make good speed. Also the unterwater looks a big mess. So the next day is also taken up with cleaning. I do the underwater and Sylvia cleans the water line and the cockpit. Otherwise we enjoy swimming in nice clean waters and the peace of this beautiful island.

14.-15.11.2007
Um 8:00 geht der Anker hoch und wir segeln Richtung San Blas ca. 150 SM. Wir haben beschlossen die San Blas von der kolumbianischen Küste her zu erkunden und unser Ziel ist Puerto Escoses. Eine sehr tiefe geschützte große Bucht. Leider ist der Wind und die Strömung gegen uns. . Um 2:00 Uhr früh macht dann der Motor eigenartige Geräusche, der Grund ist ein dickes Bündel Seegras, das sich um die Schraube gewickelt hat. Also muss ich ins Wasser. Mit Taucherlampe und Tauchermesser ist es aber bald geschafft und die Schraube ist frei und das Geräusch weg. Am Morgen springt der Watermaker nicht mehr an. Also erwartet mich Arbeit am Ankerplatz. "Drifter" mit der wir gemeinsam segeln, ist etwas schneller als wir und erreicht gegen 15:00 den Ankerplatz. Da er wie alles hier mit Riffen umgeben ist haben wir Bedenken im Dunkeln einzulaufen. Aber wir schaffen es gerade noch in der Dämmerung. Außerdem hat mir Arnold die Einfahrt über Funk beschrieben und ich habe einen sehr guten Panama Führer (Bauhaus). Wir sehen Lichter am Ufer und vermuten Kunas dort.

At 8:00 a.m. we lift the anchor and sail towards the San Blas Islands, approx. 150 SM. We decided to explore the San Blas from the Columbian side and therefore our first stop is Puerto Escoses. It is a big deep, sheltered bay. Unfortunately the wind and current are against us so that we are very slow - which we don`t like :-). At 2:00 a.m. the engine suddenly makes a strange noice and after having to go into the water armed with a diving lamp and a knife, Heinz finds that there is a bundle of sea weed around the propellor. In the morning the water maker also decides to make problems and refuses to start, which means more work for Heinz waiting at the next anchorage. Our friends on the S/Y Drifter are faster and arrive at the anchorage at 3:00 p.m. Owing to the fact that there are also a lot of riffs we are worried about arriving in the dark. Luckily we make it just before sunset. Also Arnold describes the entrance to us on the VHF and we have a excellent Panama guide. We can just about make out lights on the shore and summize that there may be a "Kuna Indio" village.

16.11.2007




Am Morgen bietet sich uns eine tolle Überraschung. Wir liegen ganz in der Nähe einer Kuna Siedlung. Ein Teil ist auf einer kleinen Insel im Wasser und der andere Teil an Land. Alles Stroh Hütten. Später, nachdem der Watermaker repariert ist und wieder arbeitet, machen wir dann einen Ausflug ins Dorf. Es ist eine andere Welt. Einbäume sind das einzige Verkehrsmittel und es gibt keinen Strom, kein Telefon, fast nichts was nicht hier wächst. Jedes Dorf hat einen "Chief" und der hat 2 Assistenten. Die kommen auch dann per Kanu zum Schiff, stellen sich vor und kassieren die Ankergebühr. 10 USD, dafür erhalten wir die Erlaubnis an Land gehen zu dürfen und können bleiben so lange wir wollen. Der Besuch im Dorf ist ein Höhepunkt. Alle begleiten uns und zeigen uns die verschiedenen Pflanzen, wie sie Ihre Häuser bauen, die Kanus, ihre Segel usw. Alle was sie dafür benötigen sind Materialien aus dem Urwald.

In the morning we find that we are anchored near to a Kuna settlement. Part of it lies on a small island and the other part on land. There are many small huts. The huts are made from renewable fast growing materials. The floor is slightly elevated with compacted sand, while the walls are made of cane. Every village has a chief with two assistants. They come with their canoe to the boat, ask for 10.00 USD anchorage fee and we get the allowance to come over and visit. So after the watermaker has been rapaired we go to the village. It is a different world. Dug out canoes are the only transport they have. There is no electricity, telephone and everything is made from materials in the nearby jungle. The visit in the village is very special, the people escort us and show us their huts, explain how they are built, show us their boats plus sails and also describe the fauna.

17.11.2007
Wir segeln weiter nach Islas Pinos. Hier liegen wir im Kanal zwischen der Insel und dem Festland hinter einem Riff, an dem sich dauernd die Wellen brechen. Im Dorf müssen wir zuerst zu "Chief" um die Erlaubnis zu bekommen hier zu ankern. Der Besuch im Dorf ist wieder ein Eintauchen in eine völlig andere Welt. Wir nehmen uns einen Führer und wandern durch den Dschungel auf dem Gipfel der Insel. Es regnet nicht aber wir sind genau so nass als ob wir in einen Schauer gekommen währen. Wir sehen Affen,Vögel und Frösche und machen Bekanntschaft mit Moskitos und Ameisen die uns sofort beißen. An einen kleinen Bach legen wir eine Rast ein und trinken das Wasser, das uns nach der Anstrengung besonders gut schmeckt. Zurück im Dorf kauft Sylvia eine Mola, eine indianische Stickerei, die die Indio Frauen hier anfertigen und die ein Teil ihrer Kleidung ist.
Die Regeln der Kunas sind sehr streng und sie haben damit bis heute ihre Eigenständigkeit und Originalität bewahrt. Jedes Dorf hat ein Congresso. Das ist die größte Hütte im Dorf.
In der Mitte sind 3 Hängematten für die 3 Chief`s des Dorfes. Darum herum sitzen in einem inneren Kreis die Frauen und Kinder und in einem äußeren Kreis die Männer. Jeden Tag um 14:00 trifft sich das ganze Dorf im Congresso um alles was anfällt zu besprechen. Da dies mit unter langwierig und einschläfernd sein kann hat man drei Leute damit beauftragt in unregelmäßigen Abständen ohrenbetäubende Schreie aus zustoßen. Wenn ein junger Mann dabei erwischt wird, dass er ein Mädchen küsst, wird das im Congresso behandelt und er muss entweder 60 USD zahlen oder heiraten. Wird er nochmals erwischt muss er - wenn er das Mädchen nicht heiratet - schon 120 USD zahlen usw. Unser Führer konnte beim dritten mal erwischt werden nicht mehr zahlen und so musste er heiraten.

We continue to sail to Islas Pino. Hier we are anchored in a chanell between the island and riffs over which the waves break. Then we have to go to the Village to ask the Chief if we are allowed to stay. Again the visit to the village is like being in another world. A guide escorts us through the jungle to the highest point of the island. It isn`t raining, but we are just as wet as if we had been caught in a heavy shower. We see monkeys, birds, frogs and also mosquitos and ants that bite us immediately. We rest at the side of a small stream and also drink the water which is refreshing after the fatigue of the walk. Back in the village, Sylvia buys a "Mola". The handicraft of the Indio women, which consists of materials laid on top of one another, cut out to patterns and sewn down in very, very tiny stiches. Lots of work and very beautiful. They also use these beautiful hand made "molas" as part of their dress.
The "Kuna" laws are very strict and therefore they have achieved to keep their culture and independence up till this day. Each village has a congress hall "congresso", which is the largest hut. In the middle of the "congresso" are three hammocks for the chiefs and in the first inner circle of benches the women and children are seated and in the second row, the men. They have a daily meeting there where they can ask questions, express complaints or ideas. Discussions can become very long and boring. As a consequence certain people are given the task of letting out "ear pearcing" shrieks at irregular intervals to keep everyone awake.
Further if a young man gets caught kissing his girlfriend he either has to marry her or pay USD 60.- The second time he gets caught the penalty is doubled and so forth! So in the consequence the people marry very young!!!